Just keep
swimming,
Just keep
swimming
„Just keep swimming" – dieser Satz hat mich durch jede harte Einheit getragen. Im Wasser zählt nicht, was mir fehlt, sondern wie weit ich bereit bin zu gehen.
JUMP IN AND SWIM LIKE A MADMAN.
Mit 16 stand ich 2008 in Peking erstmals bei den Paralympics – Sechster, österreichischer Rekord, zehn Jahre nach meinem Unfall plötzlich einer der Besten der Welt. Aus „dabei sein" wurde Ehrgeiz: aus dreimal Planschen pro Woche wurden zwei Einheiten am Tag, sechs Tage die Woche. Denn die Entscheidungen, die zählen, fallen nicht im Wettkampf – sie fallen in der Früh um sechs, wenn niemand hinschaut.
meine erfolge
i like the water to be cold.
2012 in London verpasste ich Bronze um 26 Hundertstel – das schnellste Rennen meines Lebens, und trotzdem nur Vierter. Ich wollte hinwerfen. Mein Trainer sagte: „In vier Jahren machen wir Gold." Dieser vierte Platz hat mich mehr geformt als jede Medaille. Wer Niederlagen nicht schätzt, wird auch Siege nicht genießen können.
Moderation und Speaking
Ausreden suchen
oder Lösungen –
deine Wahl.
2016 in Rio dann endlich Bronze über 100 m Brust – 18 Jahre nach dem Unfall ganz oben. Fünf Paralympische Spiele, zwölf internationale Medaillen. Und doch war da eine Frage: Was jetzt?
orf sport+
Die Antwort kam über das Fernsehen. Schon 2012 hatte mich der ORF gefragt, ein weltweit einzigartiges Behindertensport-Magazin zu moderieren – „Ohne Grenzen". Ich war 19, und mein erster Reflex war, mich klein zu machen. Doch jemand glaubte an mich, bevor ich es selbst tat. Heute moderiere ich auch „Sport aktuell": Eine Million Menschen sehen, dass die Behinderung da ist – aber dass es nicht um sie geht, sondern um den Sport. Genau das wollte ich immer verändern.