Ausreden suchen
oder Lösungen –
deine Wahl.
Am 3. Mai 1998 hätte ich sterben müssen. Auf dem Heimweg aus Rumänien verlor mein Vater bei strömendem Regen die Kontrolle über den Wagen – ein Lkw hatte Öl verloren. Ich wurde aus dem Auto geschleudert, der Gurt riss mir den linken Arm ab. Vier Szenarien, in denen ich sofort tot gewesen wäre – keines ist eingetreten. Alles, was ich seither erleben darf, ist ein Geschenk.
3. Mai 1998
Ich war sechs Jahre alt. Ich hätte fragen können: Warum ich? Warum meine Familie? Ich tue es nicht – die Welt dreht sich weiter, und Antworten gibt es keine. Mein Vater hätte an dieser Schuld zerbrechen können. Stattdessen hat er entschieden: „Wenn ich zerbreche, zerbricht die Familie." Sein Satz war nicht groß, aber er hat alles verändert: Wir finden eine Lösung.
Zurück im Alltag hieß es: Lösungen suchen statt Ausreden. Vom Schnürsenkelbinden bis zum Schwimmen habe ich vieles neu gelernt – getragen hat mich der Wille, mich davon nicht aufhalten zu lassen.
SCHWIMMEN
ALS THERAPIE
Im Sommer 1999 schickten mich die Ärzte am Rehazentrum Weißer Hof ins Wasser. Was als Therapie begann, wurde zu meiner großen Leidenschaft. „Du kannst doch nicht mit einem Arm schwimmen" – doch, man kann. Im Wasser zählte, wie weit ich kommen wollte.
Aus den ersten unsicheren Zügen wurde Technik, aus Technik Ehrgeiz. Das Becken wurde der Ort, an dem ich am deutlichsten spürte: Ich bin nicht meine Behinderung. Schwimmen hat mir Stück für Stück mein Selbstvertrauen zurückgegeben – und mir gezeigt, wozu ich fähig bin, wenn ich nicht aufgebe.
Ausreden suchen
oder Lösungen –
deine Wahl.
SCHWIMMEN
ALS WETTKAMPF
Mit 16 stand ich 2008 in Peking erstmals bei den Paralympics – Sechster, österreichischer Rekord. Zehn Jahre nach dem Unfall war ich einer der Besten der Welt. Da kam der Gedanke: Dabei sein ist toll – aber gewinnen ist besser. Fünf Paralympische Spiele und zwölf internationale Medaillen später bleibt eine die kostbarste: Bronze über 100 m Brust in Rio 2016.
„MY FIRST RACE I CAME IN LAST, FIVE YEARS LATER I RACED AUSTRIAN CHAMPS.“
Wettkampfkarriere
Mehr über meinen Weg
Heute spreche ich auf Bühnen über Resilienz, Inklusion und den Perspektivwechsel, den mir der Sport gegeben hat. Wenn Sie eine Keynote für Ihr Unternehmen planen, finden Sie hier meine Schwerpunkte als Resilienz Keynote Speaker, Keynote Speaker Österreich und im Bereich Inklusion und Teilhabe.
Wie diese Entscheidung im Spitzensport konkret geworden ist, erzähle ich in meiner Wettkampfkarriere als Para-Schwimmer mit Paralympics-Erfahrung.
Häufige Fragen zu meiner Geschichte
Warum hat Andreas Onea nur einen Arm?
Ich habe meinen linken Arm bei einem schweren Autounfall am 3. Mai 1998 verloren. Ich war damals sechs Jahre alt und musste danach lernen, Alltag, Schule und später den Leistungssport mit einer neuen Selbstverständlichkeit zu leben.
Wie bin ich Para-Schwimmer geworden?
Der erste Kontakt mit dem Schwimmen kam in der Rehabilitation. Aus Therapie wurde Training, aus Training wurden Wettkämpfe und aus dem Becken ein Ort, an dem meine eigene Entscheidung gezählt hat.
Worüber spreche ich in meinen Vorträgen?
Ich spreche über Resilienz, Inklusion, Rückschläge, Leistungsbereitschaft und darüber, wie Menschen den Blick von Ausreden auf Lösungen richten können.
Was war der Unfall von Andreas Onea?
Der Unfall passierte am 3. Mai 1998 auf dem Heimweg aus Rumänien. Ein Lkw hatte Öl verloren, es regnete stark, und mein Vater verlor die Kontrolle über das Auto. Ich wurde aus dem Wagen geschleudert und verlor meinen linken Arm. Vier Dinge hätten tödlich ausgehen können, keines davon ist passiert.
Wie wurde Andreas Onea Behindertensportler?
Schwimmen begann nach dem Unfall in der Rehabilitation. Zuerst war es Therapie, dann Training, dann Wettkampf. Entscheidend war, dass Menschen mit mir gesucht haben, wie es geht. Halt anders.
Was bedeutet „Wir finden eine Lösung"?
Der Satz kommt aus meiner Familie und begleitet mich bis heute. Er heißt nicht, dass alles leicht wird. Er heißt: Wir bleiben nicht bei der Ausrede stehen. Wir suchen den nächsten machbaren Schritt, im Alltag, in der Schule, im Sport und später auf der Bühne.
Meine Geschichte auf Ihre Bühne bringen
Wenn meine Geschichte Menschen in Ihrem Unternehmen, Verband oder Event bewegen soll, sprechen wir über ein Format, das zu Ihrem Publikum passt.
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