Die Technik erfasst, der Mensch entscheidet
Meine Hand bewegt sich erst, wenn ich ihr ein Signal gebe. Das gilt für jede KI im Unternehmen: Sie liefert Muster und Vorschläge. Die Verantwortung für das, was daraus wird, bleibt bei uns.
Die Hand, die mitlernt. Eine Keynote über künstliche Intelligenz, die ich jeden Tag am eigenen Körper trage, und über das, was dabei menschlich bleibt.
KI Keynote anfragenKI Keynote Speaker / Mensch und Technologie
Über künstliche Intelligenz wird gerade auf fast jeder Bühne gesprochen. Meistens geht es um Modelle, Tools und Prognosen. Ich spreche über etwas anderes: wie es sich anfühlt, mit KI zu leben. Seit 2026 trage ich eine Armprothese mit elektronisch gesteuertem Ellbogen und einer Hand, deren Steuerung mitlernt. Sechs Elektroden lesen die Signale meiner Muskeln, eine Mustererkennung übersetzt sie in Bewegung, und neue Funktionen kommen per App-Update, ohne dass ich in die Werkstatt muss.
Technologie begleitet mich seit meinem sechsten Lebensjahr. Seit dem Unfall 1998 bin ich mit jeder Prothesen-Generation mitgewachsen. Deshalb kann ich über Mensch und Maschine sprechen, ohne zu spekulieren: über Vertrauen, das man sich erarbeiten muss, über Daten, die Menschen übersehen, und über den Moment, in dem Technik so gut funktioniert, dass sie mir Zeit für das Wesentliche zurückgibt.
Semantischer Kern
Meine Hand bewegt sich erst, wenn ich ihr ein Signal gebe. Das gilt für jede KI im Unternehmen: Sie liefert Muster und Vorschläge. Die Verantwortung für das, was daraus wird, bleibt bei uns.
Eine lernende Prothese funktioniert am ersten Tag selten perfekt. Sie wird gut, weil ich mit ihr übe. Mit neuen Werkzeugen in Teams ist es genauso: Akzeptanz wächst mit jeder Erfahrung.
Eine Bild-KI wollte mich nicht als Superhelden mit einem Arm zeichnen. Diese Lücke in den Trainingsdaten betrifft Millionen Menschen. Ich zeige, warum Datenqualität eine Führungsfrage ist.
Ich trage meine Kinder, ohne dass mein Arm müde wird. Die beste Technologie nimmt uns Handgriffe ab, damit wir uns auf das konzentrieren, was keine Maschine übernimmt: Begegnung, Urteil und Empathie.
Von der Puppenhand zur lernenden Hand
Nach dem Unfall lag mein Papa im Koma. Als er aufgewacht ist und erfahren hat, dass ich meinen linken Arm verloren habe, hat er geweint. Ich war sechs und habe ihm gesagt: Papa, warum weinst du? Der Arzt hat gesagt, ich bekomme eine Puppenhand. Alles wird gut. Da habe ich zum ersten Mal gespürt, was Technologie zuerst ist: ein Versprechen, dass es weitergeht.
Meine erste Prothese hat nur ausgesehen wie eine Hand. Dann konnten sich die Finger bewegen, dann kam ein elektrischer Ellbogen, dann eine Hand, die sich um 360 Grad drehen kann. Heute trage ich ein System, das in Wien entwickelt wurde und mit mir mitlernt. Im Alltag heißt das: Ich trage Einkaufstaschen und sperre gleichzeitig die Haustür auf. Auf der Bühne halte ich mein Handy mit der Moderation in der Prothese und habe die andere Hand frei für das Mikrofon.
Was in drei Jahren möglich sein wird, weiß niemand genau. Aber eines weiß ich aus 28 Jahren mit Prothesen: Je mehr die Technik kann, desto mehr werden wir freigespielt für das, was nur Menschen können. Dieser Blick nimmt die Angst aus der KI-Debatte, ohne sie kleinzureden. Und sie gibt Teams eine Frage mit, die weiter trägt als jede Tool-Liste: Wofür nutzen wir die Zeit, die uns Technologie zurückgibt?
Weil KI hier ein Gesicht bekommt. Das Publikum sieht die Technologie in Bewegung und nimmt einen Gedanken mit, der sich auf den eigenen Arbeitsalltag übertragen lässt.
Ich zeige die Prothese live auf der Bühne. Aus einem abstrakten Thema wird etwas, das man sehen und nachfühlen kann.
Nach Vorträgen über Strategien, Plattformen und Zahlen bringt die Keynote den Menschen zurück in den Raum. Sie eignet sich deshalb besonders als Opening oder Closing.
Als ORF-Moderator führe ich auf Wunsch durch das ganze Programm und verbinde die Keynote mit Panels und Gesprächen zum Thema KI.
Diese Unternehmen haben mich für Keynotes, Moderationen und Projekte rund um Technologie, Innovation und Menschen auf die Bühne oder vor die Kamera geholt:
"We had Andreas as a motivational keynote speaker for our global adidas Tech Summit and his presentation was super inspirational. I can strongly recommend him!"
Eine gute KI Keynote gibt dem Publikum etwas mit, das am nächsten Arbeitstag noch trägt. Die meisten Teams haben in den letzten Jahren genug Folien über Modelle, Anwendungsfälle und Prognosen gesehen. Was oft fehlt, ist die menschliche Seite: Wie fühlt sich Veränderung an, wenn sie mich persönlich betrifft? Wem vertraue ich, und warum? Und was bleibt meine Aufgabe, wenn die Maschine immer mehr kann?
Genau hier setzt meine Keynote an. Ich erzähle keine Zukunftsvision. Ich erzähle von einem Alltag, in dem künstliche Intelligenz schon heute mitarbeitet, an meinem Körper, jeden Tag. Das macht das Thema greifbar für Menschen, die mit Technik wenig am Hut haben, und bringt gleichzeitig eine neue Perspektive für jene, die KI-Projekte selbst verantworten.
Meine Prothese ist ein kleines, sehr ehrliches Modell für jede Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Die Elektroden an meiner Brustmuskulatur lesen Signale. Die Mustererkennung lernt, welche Signale welche Bewegung meinen. Aber erst wenn ich sie trainiere, wird aus einer technischen Möglichkeit eine verlässliche Hand. Und sie bewegt sich nur, wenn ich es will.
Daraus lassen sich drei Prinzipien ableiten, die in jedem Unternehmen gelten. Erstens: Technologie erweitert Menschen, sie ersetzt keine Verantwortung. Zweitens: Vertrauen in ein neues System entsteht durch Übung und ehrliches Feedback, auch über Fehler. Drittens: Die Frage ist selten, ob eine Technologie gut genug ist. Die Frage ist, ob wir bereit sind, mit ihr zu lernen. Die Prothese ersetzt meinen Arm nicht. Sie ist eine Erweiterung, die mir Handgriffe abnimmt. Genau so kann KI in Teams wirken, wenn Menschen sie steuern.
Ich wollte mir von einer Bild-KI ein Motiv von mir als Superheld erstellen lassen. Das Ergebnis: Die KI hat mir anderthalb Arme gezeichnet, die Amputation an die falsche Stelle gesetzt oder die Arbeit mit Verweis auf Sicherheitsregeln ganz verweigert. In diesem Moment wurde mir klar, wie viele Menschen in den Daten, mit denen KI lernt, schlicht nicht vorkommen. Rund 1,3 Milliarden Menschen weltweit leben laut WHO mit einer Behinderung. Wer in den Trainingsdaten fehlt, wird von der Technologie übersehen.
Deshalb habe ich mich als Community Lead bei der Dear AI Initiative von Ottobock und Microsoft engagiert. Gemeinsam mit anderen Menschen mit Armamputation haben wir Bilder aus unserem Alltag beschrieben, damit KI lernt, uns realistisch darzustellen. Die Community Library ist frei zugänglich, damit auch Forschung und offene Modelle davon profitieren. Die Süddeutsche Zeitung, die Kronen Zeitung und Microsoft selbst haben darüber berichtet. Für Unternehmen steckt darin eine klare Lehre: Datenqualität und Vielfalt sind keine Nebenthemen. Sie entscheiden, für wen ein Produkt funktioniert.
Bionik verbindet Mensch und Technik so eng, dass die Grenze im Alltag verschwimmt. Genau deshalb ist sie ein gutes Lehrstück für jedes Unternehmen, das KI einführt. Eine bionische Hand wird nur dann Teil von mir, wenn drei Dinge zusammenkommen: eine Technik, die zuverlässig funktioniert, Menschen, die mich beim Lernen begleiten, und meine eigene Bereitschaft, Gewohnheiten aufzugeben. Orthopädietechnik, Entwicklung und ich arbeiten dabei als ein Team.
In Unternehmen ist es genauso. Ein KI-Projekt scheitert selten an der Software. Es scheitert, wenn Menschen nicht mitgenommen werden, wenn niemand Zeit zum Üben bekommt oder wenn Fehler der Anfangsphase als Beweis gegen das ganze Vorhaben gelten. Aus der Bionik bringe ich ein sehr praktisches Bild mit, wie Mensch und Maschine sich aneinander gewöhnen.
Weil Glaubwürdigkeit beim Thema KI selten geworden ist. Viele Vorträge versprechen entweder die große Revolution oder warnen vor dem großen Verlust. Ich bringe eine dritte Perspektive mit: die eines Menschen, der seit fast drei Jahrzehnten auf Technologie angewiesen ist, ihre Grenzen kennt und trotzdem jede neue Generation mit Neugier ausprobiert hat. Das Publikum spürt, dass hier jemand über seinen eigenen Alltag spricht.
Dazu kommt die Erfahrung aus dem Spitzensport, in dem Daten längst selbstverständlich sind. Zeiten, Zugfrequenzen, Belastungswerte: Im Training messen wir fast alles. Aber im entscheidenden Rennen steht kein Algorithmus auf dem Startblock. Das Wissen, wann man den Daten folgt und wann man dem eigenen Urteil vertraut, gehört zu den wertvollsten Dingen, die ich aus fünf Paralympics mitgenommen habe.
Der Vortrag wird auf Anlass und Publikum abgestimmt. Typische Schwerpunkte sind Mensch und Maschine im Alltag, Vertrauen in neue Technologie, Veränderung und die Angst davor, Verantwortung und menschliches Urteil in datengetriebenen Umgebungen, inklusive KI und Datenqualität, Barrierefreiheit durch Technologie sowie die Frage, wie Führung Menschen durch technologischen Wandel begleitet, ohne sie zurückzulassen.
Wichtig ist mir dabei die Ehrlichkeit: Ich bin kein KI-Entwickler und verkaufe keine Tools. Ich nutze KI selbst im Training, als Unternehmer und im Alltag, und ich kenne ihre Grenzen aus eigener Erfahrung. Diese Mischung aus Begeisterung und Nüchternheit macht die Keynote für skeptische und für technikbegeisterte Zuhörer gleichermaßen zugänglich.
Die KI Keynote passt zu Tech Summits, Innovations- und Digitalisierungskonferenzen, Kunden- und Partnerevents, Kick-offs, Führungskräftetagungen, HR- und Diversity-Formaten sowie zu Veranstaltungen in Gesundheit, Medizintechnik, Finanzwirtschaft und Industrie. Besonders gut funktioniert sie als Opening, das dem Tag einen menschlichen Rahmen gibt, oder als Closing, das nach vielen Fachvorträgen zeigt, worauf es am Ende ankommt.
Neben der klassischen Keynote biete ich einen kurzen Impuls von zehn bis fünfzehn Minuten an, etwa als Brücke zwischen zwei Programmpunkten. Auf Wunsch übernehme ich auch die Moderation des gesamten Events und führe Gespräche mit Ihren Speakerinnen und Speakern zum Thema KI. Die Keynote ist auf Deutsch und Englisch buchbar.
Am Anfang steht eine kurze Klärung: Anlass, Zielgruppe, Datum, Ort, Sprache und gewünschte Wirkung. Danach wird entschieden, ob eine Keynote, ein kürzerer Impuls oder eine Kombination mit Moderation am besten passt. Inhalt, Beispiele und Dramaturgie werden so abgestimmt, dass der Vortrag das Motto Ihres Events aufnimmt und den roten Faden des Programms stärkt.
Wenn es bei Ihrem Event vor allem um den Umgang mit Veränderung geht, passt oft auch die Resilienz Keynote. Für Teams, die Leistung unter Druck bringen müssen, gibt es die High Performance Teams Keynote. Die persönliche Geschichte vom Unfall 1998 bis zu den Paralympics finden Sie unter meine Geschichte.
Sie planen ein Event zu KI, Digitalisierung oder Innovation und wollen, dass der Mensch darin nicht zur Fußnote wird? Fragen Sie mich für eine KI Keynote an.
Jetzt KI Keynote anfragenSie wollen Ihrem Publikum zeigen, wie Mensch und Maschine gut zusammenarbeiten? Ich bringe meine lernende Hand auf Ihre Bühne und übersetze sie in klare Impulse für Vertrauen, Verantwortung und Veränderung.
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